Bildung
Bildung ist ein hohes Gut! Diese Erkenntnis ist nicht neu, gerät aber immer wieder in Vergessenheit.
Doch was ist Bildung eigentlich? Etwas philosophisch ausgedrückt ist Bildung die Formung des Menschen in Hinblick auf sein Dasein als Mensch, also die Ausprägung eines Bewusstseins gegenüber sich selbst und der Umwelt.
Wir wird dieser Zustand erreicht? Es gibt unterschiedliche Wege und Möglichkeiten sich zu bilden bzw. zu Bildung zu gelangen. Auf der einen Seite sind hier Institutionen zu nennen, wie zum Beispiel Schulen und Museen, in denen Bildung vermittelt wird. Auf der anderen Seite gibt es die Bildung durch das Umfeld, also die Erziehung durch die Eltern, den Umgang mit Freunden usw.
Einen einheitlichen und klar definierten Bildungsbegriff gibt es nicht. Es handelt sich vielmehr um einen fließenden Prozess, der immer wieder Veränderungen erfährt und sich dadurch wandelt. Vor allem im Bereich der Pädagogik existieren unterschiedliche Bildungstheorien und daraus resultierend auch unterschiedliche Auffassungen von diesem Begriff.
Bildung, Lernen und Erziehung sind drei sehr eng zusammenhängende Bereiche, die sich zum Teil überschneiden und werden daher häufig auch als ein großer Bereich, der dann, zum Beispiel an Universitäten Pädagogik genannt wird, angesehen.
Sicher ist, dass die Erziehung eines Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt, der individuell verschieden sein kann, abgeschlossen ist, während derselbe Mensch weiterhin neue Dinge lernen kann und damit im Idealfall zu einer umfassenden Bildung gelangt.
Dementsprechend gibt es unterschiedliche Phasen der Bildung, die frühe Bildung im frühen Kindesalter, dann die Schulbildung, die Berufsbildung, die Weiterbildung etc.
Es ist wichtig, den Bereich der Bildung in keinem Lebensalter zu vernachlässigen, den eine umfassende Bildung öffnet viele Türen. Im Alter kann das Interesse an diesem vielfältigen Bereich für Abwechslung und geistige Fitness sorgen, während es zuvor für den Weg für den beruflichen Aufstieg geebnet hat.

